Einzigartigkeit der Schneeflocken

Mein Studium lässt mich eines Tages nochmal paranoid werden. Allein heute habe ich mich in mindestens drei vorgestellten psychischen Erkrankungen und Störungsbildern wiedergefunden.
Ich weiß genau es ist statistisch unwahrscheinlichen ist, alle drei zu erfüllen, aber langsam fange ich an, an der Norm zu zweifeln. Ich bin vielleicht nicht das Ideale Beispiel der Durchschnittsnorm des menschlichen Verhalten ,aber so allgemein, wie die Symptome der Störungsbilder gefasst sind, müsste jeder zweite Mensch an einer psychischen Erkrankung leiden. Wie kann da noch eine Unterscheidung zwischen Norm und Normabweichende getroffen werden? Und noch viel wichtiger, wer trifft diese Entscheidung und nach welchen Kriterien?

Vielleicht sind die Menschen, die die Norm bilden und ihr größtenteils entsprechen die eigentlich Kranken und alle anderen , die dies nicht tun, sind auf ihre Art gesund. Wem steht es zu , Menschen als abweichend und krank zu bezeichnen? Sind wir nicht alle nur auf eine akzeptierenswürdige Art und Weise anders. Eine Gesellschaft aus lauter Individuen, die alle ihre eigene Norm von „Richtig“ bilden und jeder nur der eigenen Norm entsprechen muss und nicht einem Durchschnitt von Vielen. Der Durchschnitt ist doch nur ein Mittelmaßvon allem. Welcher Mensch ist denn schon mittelmäßig und will das auch bleiben. Streben und sind wir nicht alle besonders und einzigartig.

Es ist wie beim Schnee.  Jede Schneeflocke hat ihre eigenes Aussehen, eine einzigartige Struktur. Man wir in dem größten Schneesturm keine identischen Schneeflocken finden. In ihrer Zusammensetzung, aus u.a. Wasser sind sie alle gleich, so wie wir uns Menschen in 99% gleichen.

Aber dieses eine Prozent macht es aus. Was bei den Schneeflocken die Struktur, ist bei den Menschen Persönlichkeit , Verhalten und selbstgestaltetes Aussehen.

Wir alle sind Schneeflocken. Einzigartig und besonders auf eine eigene Weise.

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2 Gedanken zu „Einzigartigkeit der Schneeflocken

  1. Ich erinnere mich an eine Fernsehsendung über Autismus. Das Schlusswort des Films hatte ein jugendlicher Autist.
    Ich zitiere es sinngemäß aus dem Kopf:

    „Jeder Mensch ist anders. Das ist es, was wir alle gemeinsam haben.“

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