Ein Praktikum und ein Anfang

Jedem, der mich heute gefragt war, wie mein Tag war, habe ich das Gleiche geantwortet: Es war gut, für den ersten Tag eines Praktikums.

Es war der erste Tag und wie ich das schon von mir kenne, war ich mal wieder zu übermotiviert, bloß nicht faul oder desinteressiert wirken. Ich glaube, ich brauche auch diese Beschäftigung am neuen Arbeitsplatz, um dem Gefühl Unzugehörigkeit entgegenzuwirken. Ich habe noch keinen wirklichen Platz, an den ich mich zurückziehen kann. Ich sitze auf dem Platz von jemanden, der gerade abwesend ist, aber garantiert wieder kommt und dann geht die Platzsuche wieder von vorne los.

Außerdem weiß ich nicht an wen ich mich halten soll. Ich mag es gar nicht, Menschen hinterher zulaufen und an ihrem Rochzipfel zu hängen. Aber ich muss kurzzeitig meine arrogante Eigenständigkeit aufgeben, um die Struktur der Einrichtung kennenzulernen, um danach im System eigenständig handeln zu können.

Aber das wird sich in Zukunft regeln. Jeder Anfang ist schwer und ungewohnt. Doch ein Anfang währt nicht ewig und ich glaube daran, dass es mit der Zeit einfacher und gewohnter wird.

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